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Neolithisches Terrakotta-Ritualidol – Cucuteni-Trypillianische Kultur
Neolithisches Terrakotta-Ritualidol – Cucuteni-Trypillianische Kultur
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Dieses Terrakotta-Idol ist ein seltenes und eindrucksvolles Artefakt der Cucuteni-Trypillianischen Kultur, die zwischen 5500 und 2750 v. Chr. in der heutigen Ukraine florierte. Die Figur wurde bei der Einebnung eines Hangs nahe dem Dorf Schtscherbaniwka in der Region Tscherkassy entdeckt, einem Gebiet, das für zahlreiche archäologische Funde neolithischer Siedlungen bekannt ist.
Die Figur wurde von Hand aus lokalem Ton geschnitzt und in einem einfachen Ofen gebrannt. Sie stellt vermutlich eine weibliche Gottheit oder einen Ahnengeist dar. Ihre abstrakten Züge und ihre Haltung entsprechen den Ritualgegenständen von Hausaltären oder Fruchtbarkeitszeremonien. Der stilisierte Kopf, der gestreckte Oberkörper und die schlichten Details verkörpern die spirituelle Symbolik, die für die Weltanschauung der Trypillianer von zentraler Bedeutung ist.
Man glaubte, dass solche Figuren eine Schutzfunktion hatten oder für landwirtschaftlichen Wohlstand, Familienwohl oder die Verbindung zu den Vorfahren sorgten. Das Idol weist Oberflächenverwitterungen auf, die auf eine lange Vergrabung und Mineralisierung im Laufe der Zeit hindeuten, was seine Authentizität und seinen historischen Charakter unterstreicht.
Neolithisches Ritualidol aus Terrakotta
Kultur: Cucuteni-Trypillian
Geschätztes Datum: 5000–3000 v. Chr.
Material: Natürlicher Terrakotta-Ton
Herkunftsregion: Oblast Tscherkassy, Ukraine
Zustand: Oberflächenverschleiß durch Alter, intakt und unrestauriert
Funktion: Ritualobjekt oder symbolische Ahnenfigur
Ein inspirierendes Relikt prähistorischer europäischer Spiritualität und eine greifbare Verbindung zu einer der frühesten organisierten Gesellschaften der Welt.






