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Neolithische Keramikpfeife in Fischform – Trypillia-Kultur
Neolithische Keramikpfeife in Fischform – Trypillia-Kultur
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Diese seltene neolithische Pfeife in Form eines stilisierten Fisches stammt aus der antiken Trypilli-Kultur, die zwischen 5400 und 2750 v. Chr. in der heutigen Ukraine florierte. Sie wurde 2004 in der Nähe des Dorfes Ladyzhyn in der Oblast Winnyzja bei einer privaten archäologischen Untersuchung eines ehemaligen Siedlungshügels, der lokal als „Zamkova Hora“ bekannt ist, ausgegraben.
Die Pfeife wurde aus feinem Ton aus der Region gefertigt und mit primitiven, aber effektiven neolithischen Techniken gebrannt. Sie verkörpert eine Verbindung von Nutzen und Symbolik. Das Fischmotiv, das oft mit Fruchtbarkeit, dem Fluss des Lebens und spiritueller Kommunikation in Verbindung gebracht wird, deutet darauf hin, dass dieses Artefakt sowohl praktischen als auch zeremoniellen Zwecken diente – möglicherweise, um Regen heraufzubeschwören oder während der Übergangsriten von Kindern.
Trotz seines Alters gibt das Stück beim Anblasen noch immer ein leises Pfeifen von sich – ein eindringliches Echo aus der Zeit vor Tausenden von Jahren. Auf der Oberfläche sind Spuren rötlicher Mineralfarbe zu sehen, die auf die ursprüngliche, leuchtende Dekoration hinweisen.
Neolithische Keramikpfeife
Form: Stilisierter Fisch
Kultur: Trypillia (Cucuteni-Trypillia)
Geschätztes Datum: 5000–3000 v. Chr.
Material: Handgeformter Ton, teilweise Pigmentreste
Herkunftsregion: Ladyzhyn, Oblast Winnyzja, Ukraine
Zustand: Intakt mit geringen Gebrauchsspuren, noch funktionsfähig
Verwendung: Musikinstrument, Ritualobjekt oder symbolisches Spielzeug
Ein faszinierendes und äußerst seltenes Artefakt, das eine Brücke zwischen dem Alltagsleben und den spirituellen Überzeugungen der prähistorischen Ukraine schlägt.






